Allergien nachweisen durch Blutanalyse: die Lösung?
Ein Pieks, ein paar Blutstropfen vom Hundekind – oder noch einfacher ein bisschen Hundefell oder Speichel - und kurz darauf erhalten die Hundeeltern eine Analyse, welche Allergien der Vierbeiner in sich trägt. Eine tolle Vorstellung, wenn man möglichst ohne Zeitverlust auf die Leiden des Hundes sofort reagieren kann. Nur: Ist das möglich? Auf dem Markt wimmelt es vor Analyse-Tests, anhand derer man verschiedene Futtermittel oder Zutaten einfach überprüfen kann. Allerdings sind diese Systeme nicht nur kostspielig, sondern auch stark fehleranfällig.
Eine seriöse Diagnose mittels eines online gekauften Tests ist fragwürdig. Um eine gesicherte Diagnose zu stellen, ist immer Zeit und Geduld erforderlich. Dass etwas nicht stimmt, zeigt ein Hund relativ zuverlässig an: Kopfschütteln, häufiges Kratzen, Pfoten lecken, Durchfall ... sind erste Anzeichen. Siehst du bereits Quaddeln, vermehrte Schuppen oder sogenannte Hot Spots (entzündete Hautbereiche), ist ein schnelles Handeln angezeigt. Denn Symptome wie ständiges Kratzen kann schwerwiegende Folgen haben. Durch das Kratzen kann nämlich die Hautoberfläche aufgekratzt werden – dies kann dann ein offenes Tor sein für Keime, die eindringen und so schmerzhafte wie entzündliche Hautirritationen zur Folge haben können. Um eine Verschlechterung zu vermeiden, ist es notwendig, die entzündeten Stellen zu reinigen und diese dann fachmedizinisch behandeln zu lassen.