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Supplementierung von selbst zubereiteten Kochrationen für Hunde

In meinen Ernährungsberatungen stelle ich oft fest, dass vielen Hundebesitzern nicht bewusst ist, warum es so wichtig ist, selbst zubereitete Futterrationen für ihren Hund zu supplementieren. Jeder Hund hat individuelle Bedürfnisse, die von Faktoren wie Alter, Rasse, Aktivitätslevel und Gesundheitszustand abhängen. Selbst zubereitete Mahlzeiten bieten den Vorteil, dass der Tierhalter die Futterrationen an die spezifischen Bedürfnisse seines Tieres anpassen kann – etwa im Hinblick auf gesundheitliche Einschränkungen oder Allergien. Zudem hat der Besitzer die Kontrolle über die Qualität, Herkunft und Art der verwendeten Zutaten. Damit die Mahlzeit jedoch alle erforderlichen Nährstoffe enthält, muss sie durch gezielte Supplemente (Mineralfuttermittel) ergänzt werden, um die fehlenden Nährstoffe zuzuführen.

Warum supplementieren?

Obwohl selbst zubereitete und ausgewogene Rationen Proteine, Kohlenhydrate und Fette enthalten, sind in der Regel nicht alle Nährstoffe in ausreichender Menge vorhanden. Daher müssen diese Rationen mit geeigneten Mineralstoffmischungen (Supplementen) ergänzt werden.

Supplemente helfen, mögliche Nährstoffdefizite auszugleichen und stellen sicher, dass der Hund alle notwendigen Mineralien und Spurenelemente erhält, die für seine Gesundheit wichtig sind. Dadurch wird gewährleistet, dass der Hund vital und gesund bleibt. Neben Mineralstoffen und Spurenelementen müssen auch Vitamine und essentielle Fettsäuren berücksichtigt werden.

Was sind Supplemente?

Mineralstoffmischungen sind speziell abgestimmte Kombinationen von Mineralien und Spurenelementen. Sie enthalten wichtige Nährstoffe wie Kalzium, Phosphor, Magnesium, Eisen, Jod, Kupfer und Zink – allesamt unverzichtbar für die Gesundheit und das Wohlbefinden des Hundes.

Wird eine Futterration nicht ausreichend mit einer Mineralstoffmischung ergänzt, kann dies zu Mangelernährungen führen, die langfristig gesundheitliche Probleme verursachen können. Dazu gehören etwa:

  • Skeletterkrankungen, die durch eine unzureichende Versorgung mit Kalzium und Phosphor entstehen können
  • Haut- und Fellprobleme aufgrund eines Mangels an essentiellen Fettsäuren oder bestimmten Vitaminen

Wie supplementiert man richtig?

Es ist ratsam, sich von einer tierärztlichen Ernährungsberatung einen bedarfsgerechten und individuell abgestimmten Ernährungsplan erstellen zu lassen.

Eine ausgewogene Ration sollte unter Berücksichtigung eventueller Unverträglichkeiten oder Erkrankungen aus verschiedenen Proteinquellen (z. B. Huhn, Rind, Fisch), Gemüse und Kohlenhydraten (z. B. Reis, Kartoffeln) bestehen. Dies schafft eine breitere Nährstoffbasis und sorgt für eine gute Versorgung.

Um die täglichen Mahlzeiten zu vervollständigen und bedarfsgerecht zu gestalten, sollten sie mit gesunden Fetten – wie z. B. Fischöl oder Leinsamenöl, die reich an essentiellen Fettsäuren sind – sowie einer passenden Vitamin- und Mineralstoffmischung ergänzt werden.

Indem Sie diese Schritte befolgen, können Sie sicherstellen, dass Ihr Hund eine ausgewogene und gesunde Ernährung erhält, die auf seine individuellen Bedürfnisse abgestimmt ist. Überprüfen Sie regelmäßig die Gesundheit Ihres Hundes und passen Sie die Ernährung sowie die Supplementierung entsprechend an.

Hinweis:

Dieser Artikel dient lediglich der allgemeinen Information und ersetzt keine tierärztliche Beratung. Bei gesundheitlichen Problemen solltest du immer einen Tierarzt konsultieren.

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